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Seumiges im Internet

Dem Sachbuchautor Klaus-Werner Haupt verdanke ich viel. Ein E-Mail. Es galt dem Hinweis auf sein jüngstes Werk: „Johann Winckelmann - Begründer der klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaft“ (Marixverlag, Weimar 2014). Schon dafür hat er den Dank aller SeumologInnen verdient, denn „ihr“ Johann verdankte seinerseits seinem Namensvetter viel. Unter anderem den angenehmen Grusel, in Triest womöglich in jenem Hotelzimmer übernachtet zu haben, in dem Winckelmann verstarb.

Darüber hinaus hat mich eine Fußnote in dem „Elektrobrief“ des Autoren Haupt zu einer Reise durchs Internet verführt, deren Ergebnisse diesen Beitrag in „seume.de“ provozierte.

Die Reise begann mit der Fußnote www.weimar-lese.de. Auf dieser, gut gemachten Info-Seite des Bertuch-Verlags befindet sich nämlich unter anderem die Rubrik „Persönlichkeiten“: Von Hans Christian Andersen, über die Herzogin Anna Amalia, August Wilhelm Iffland, Christoph Martin Wieland bis Carl Zeiss werden (fast) alle Promis von früher und heute vorgestellt, die sich mit Weimar verbinden lassen. Etliche lassen sich auch mit Seume verbinden – und ausgerechnet Seume fehlt. Noch.

Die zweite Fußnote schickte mich nach Rom zum Goethezeitportal (http://www.goethezeitportal.de/wissen/timeline/timeline-goethezeit.html) – und unter anderem zu Johann Gottfried Seume (über Projekt-Infos / Suche / Seume). 95 Einträge, etliche mit Links zu weiteren Quellen. Das Impressum verrät: „Das Goethezeitportal ist im Jahr 2002 am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München … entstanden.“ „Seume.de“ ist älter – und dem Goethezeitportal bekannt.

Man kennt J. G. Seume auch in meiner Lieblingsseite im Internet: „Der Perlentaucher“ (www.perlentaucher.de), das laut Impressum „führende und unabhängige Kultur- und Literaturmagazin im deutschsprachigen Internet“ und seit dem Jahr 2000 online

Ich werde weiter durch das Internet reisen. Auf der Suche nach Literaturtipps.

Dipshorn, 25.08.2014
K. W. Biehusen

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