Seumes Umfeld: Einleitung

Johann Gottfried Seume hat sich selber nicht für einen großen Briefeschreiber gehalten. Und der Umgang mit dem oft mürrischen Mann war sicher nicht immer leicht. Aber lebte in einer Zeit, in der viel Wert auf freundschaftliche Beziehungen gelegt wurde. Menschen aus seinem gesellschaftlichen Umfeld gelten die Beiträge in diesem Kapitel.

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Seume und Emden

Seumestraßen gibt es in zahlreichen Städten Deutschlands. Die ostfriesische Hafenstadt Emden kann mit einer Seumestraße aufwarten die an und für sich Bedeutung trägt: sie erinnert an einen wenig erforschten Abschnitt im Leben von Johann Gottfried Seume - und an Menschen, die ihm zur Freiheit verhalfen.

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Klopstock

Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 – 1802) und J. G. Seume: ein schwieriges Verhältnis. Der Dichter Seume hatte den älteren Kollegen verehrt – als Korrektor und Lektor des Verlegers Göschen lernte er ihn als hochmütigen Rechthaber fürchten. Es waren nicht zuletzt die Demütigungen, die Seume bei der Arbeit an Klopstocks Werken erfuhr, die ihn zum „Spaziergang“ nach Syrakus trieben. Es folgen zwei Texte.

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Gleim

Den Dichter und Domherren, Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), würde man heute einen „Netzwerker“ nennen. J. G. Seume gehörte zu den Literaten, denen er mit Rat, Tat und Geld zur Seite stand. Auch sein Portrait gehört zu der umfangreichen Sammlung von Bildern und Dokumenten, die im Literaturmuseum „Gleimhaus“ zu Halberstadt (gleimhaus.de) verwahrt und gezeigt werden.

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Schnorr von Carolsfeld

Der Leipziger Maler Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld (1764 – 1841) hat J. G. Seume von Grimma bis Wien auf dessen „Spaziergang nach Syrakus“ begleitet. Davon berichtet der Vater des bekannteren „Nazareners“ Julius Schnorr von Carolsfeld (1794 -1872), in seiner posthum erschienen Autobiographie „Meine Lebensgeschichte“.

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Böttiger

Karl August Böttiger (1760 – 1835) war ein umtriebiger Intellektueller, der sich als Journalist in Weimar und später in Dresden nicht nur Freunde gemacht hat. J. G. Seume  blieb mit ihm fast lebenslang in Kontakt.  Der Leipziger Literaturhistoriker Dr. Otto Werner Förster hat Böttiger bereits 2010 im MDR-Hörfunk ein Feature gewidmet.

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