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Für die Gedichtsammlung „wo ich jetzt bin“ wird Helga M. Novak mit dem Seume-Literaturpreis 2009 geehrt. Diese Nachricht stammt vom Internationale(n) Johann-Gottfried-Seume-Verein „ARETHUSA“ e.V. mit Sitz in Grimma. Er vergibt den Preis laut Ausschreibung alle zwei Jahre. Der Sparkasse Muldental ist die Kulturförderung im Sinne Seumes dieses Jahr 3.000 Euro wert. Die feierliche Ehrung wird die Lyrikerin am 5. Dezember 2009 um 19 Uhr in einer öffentlichen Festveranstaltung im Rathaussaal zu Grimma erleben. Die Laudatio wird Andreas Reimann als Träger des Seumepreises von 2007 halten.
„Rauer als die Ikone Ingeborg Bachmann, zäher im Überlebenskampf als Inge Müller, rigoroser im Aussteigen aus bürgerlichen Lebensformen als Sarah Kirsch ist die 1935 geborene Lyrikerin und Erzählerin Helga M. Novak“: so urteilte die Kritikerin Dorothea von Törne (Der Freitag, 18.3.2005). Der „freien Enzyklopädie“ Wikepedia ist zu entnehmen, dass Helga M. Novak seit 1972 dem Verband Deutscher Schriftsteller und seit 1973 dem P.E.N.-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland angehört. Sie erhielt danach unter anderem folgende Auszeichnungen: 1968 den Literaturpreis der Stadt Bremen, 1979/1980 das Amt der Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, 1985 den Kranichsteiner Literaturpreis, 1989 die Roswitha-Gedenkmedaille der Stadt Bad Gandersheim und den Ernst-Reuter-Preis, 1990 den Marburger Literaturpreis, 1993 den Gerrit-Engelke-Preis, 1994 eine Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung, 1997 den Brandenburgischen Literaturpreis, 1998 die Ehrengabe der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie 2001 den Ida-Dehmel-Literaturpreis.
Und um dieses Werk geht es beim Seume-Preis: Helga M. Novak: wo ich jetzt bin. Gedichte. Herausgegeben von Michael Lentz, 240 Seiten. ISBN: 978-3-89561-115-5. Gebunden: € 19,90 Euro (Österreich: 20,50 Euro, Schweiz: 34,50 SFR).
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